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Springboard AuthorJaroslava Gitner -3 Minuten-25.02.2026

Typische Stolpersteine beim Go-Live – und wie man sie vermeidet

Viele Digitalisierungsprojekte starten mit klaren Zielen und hoher Motivation. Dennoch zeigen sich gerade im Übergang in den Betrieb häufig Schwierigkeiten. Diese entstehen selten durch einzelne große Fehler, sondern durch mehrere kleine Versäumnisse entlang des Projektverlaufs.

Im Folgenden zeigen wir typische Stolpersteine und wie Stadtwerke ihnen begegnen können.

Unklare technische Voraussetzungen

Wenn Zugänge, Berechtigungen oder Schnittstellen erst spät geklärt werden, verzögert sich das Projekt. Häufig entstehen dann provisorische Lösungen, die später wieder angepasst werden müssen.

Abhilfe schafft eine frühzeitige Systemvorbereitung mit klarer Verantwortlichkeit und Checklisten für technische Voraussetzungen, die wir im Rahmen unserer Projekte konsequent einsetzen.

Zu kurze oder unsaubere Tests

Tests werden oft auf einzelne Funktionen beschränkt. Dabei bleiben Prozessketten und Sonderfälle unberücksichtigt.

Sinnvoll sind strukturierte Tests entlang realer Anwendungsfälle. So wird sichtbar, wie das System im Alltag genutzt wird. Unsere strukturierten Tests, bestehend aus mehr als 100.000 geprüften Vorgängen, helfen dabei, typische Muster und Sonderfälle frühzeitig zu erkennen und zu berücksichtigen.

Fehlende fachliche Abnahme

Ohne formale Abnahme bleibt unklar, ob das System die fachlichen Anforderungen erfüllt. Das führt später zu Diskussionen und Nacharbeiten.

Eine gemeinsame Abnahme von IT und Fachbereich schafft Vertrauen und Verbindlichkeit. Deshalb ist sie bei uns als eigenständige Phase im Projekt vorgesehen.

Keine klare Produktivbegleitung

Nach dem Go-Live fehlt häufig ein klarer Ansprechpartner. Fragen bleiben liegen oder werden asynchron gelöst.

Eine definierte Produktivbegleitung in den ersten Wochen sorgt dafür, dass Themen gebündelt, schnell geklärt werden und der Betrieb bei Bedarf gezielt feinjustiert werden kann.

Unklare Übergabe in den Regelbetrieb

Wenn nicht klar ist, wann ein Projekt in den Regelbetrieb übergeht und wer dann verantwortlich ist, bleiben Aufgaben zwischen Projekt- und Linienorganisation hängen.

Ein definierter Übergabepunkt mit klaren Zuständigkeiten verhindert diese Grauzonen.

Fazit

Viele Probleme im Betrieb lassen sich vermeiden, wenn der Weg dorthin strukturiert geplant wird. Klare Phasen, gute Vorbereitung und eine begleitete Produktivphase sind zentrale Erfolgsfaktoren für einen stabilen Regelbetrieb.

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Jaroslava Gitner

Sales Analyst

Bereits während meines Studiums habe ich mich für datengetriebene Kommunikation und neue Technologien begeistert. Bei Springboard habe ich die Möglichkeit gefunden, diese Leidenschaft mit einem klaren Ziel zu verbinden: Innovation in der Energiebranche erlebbar zu machen. Als Sales Analystin arbeite ich an der Schnittstelle zwischen Vertrieb, Marketing und Produkt – und mache komplexe Inhalte greifbar. Ob in unseren SpringNews oder im direkten Kundenkontakt: Ich glaube an verständliche Kommunikation und daran, dass gute Lösungen auch erklärt werden wollen.

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