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Springboard AuthorJaroslava Gitner -3 Minuten-04.09.2026

WhatsApp geht raus: Wie Marktkommunikation (MaKo) auf dem Kanal funktioniert, den Kunden schon nutzen

WhatsApp ist bei Springboard der Kanal, über den Kunden ihre Zählerstände am liebsten melden.

Ein Foto, eine Nachricht, die KI verarbeitet den Rest. Das funktioniert, weil Kunden WhatsApp ohnehin täglich nutzen. Kein App-Download, keine neue Plattform, kein Umdenken.

Genau das ist der Ausgangspunkt für den nächsten Schritt: Wenn Kunden auf diesem Kanal erreichbar sind, warum nicht auch aktiv kommunizieren?

Was Marktkommunikation (MaKo) bedeutet

Marktkommunikation im Energiebereich beschreibt den regulierten Austausch zwischen Energieversorgern, Netzbetreibern und Kunden. Dazu gehören Terminankündigungen, Hinweise auf Ableseperioden, Vertragsrelevantes – Kommunikation, die heute oft per Brief oder Anruf läuft.

Das kostet Zeit, Geld und Aufmerksamkeit – auf beiden Seiten. Briefe werden nicht gelesen. Anrufe gehen ins Leere. Rückrufaktionen binden das Team.

WhatsApp als MaKo-Kanal ändert das grundlegend: Nachrichten werden gelesen, weil sie dort ankommen, wo Kunden sowieso schon sind.

Was dafür nötig ist: Zustimmung zuerst

MaKo-Kommunikation per WhatsApp funktioniert nur mit ausdrücklicher Einwilligung des Kunden. Das ist keine bürokratische Hürde, sondern eine sinnvolle Grundlage: Wer zugestimmt hat, erwartet die Nachricht – und reagiert entsprechend.

Die Zustimmung kann einfach eingeholt werden: im Anmeldeformular, beim ersten WhatsApp-Kontakt oder über das Kundenportal. Springboard bietet dafür einen Prozess, der die Einwilligungen sauber erfasst, verwaltet und DSGVO-konform dokumentiert.

Wie es in der Praxis aussieht

Sobald die Zustimmung vorliegt, läuft alles automatisch. Ereignisse im System – ein eingetragener Monteurtermin, der Start einer Ableseperiode, eine verarbeitete Jahresabrechnung – lösen eine WhatsApp-Nachricht aus. Ohne dass jemand manuell eingreift.

Kunden erhalten Nachrichten wie:

  • „Morgen kommt Ihr Techniker zwischen 10 und 12 Uhr. Bitte stellen Sie sicher, dass jemand zu Hause ist.“

  • „Die Ableseperiode beginnt am 1. Oktober. Bitte melden Sie Ihren Zählerstand bis zum 15. Oktober.“

  • „Ihre Jahresrechnung steht bereit. Sie können sie im Kundenportal einsehen.“

Keine Warteschleife. Kein Brief. Keine manuelle Nachverfolgung.

Was Stadtwerke davon haben

Weniger eingehende Anrufe, weil Kunden proaktiv informiert werden. Weniger No-Shows bei Monteurbesuchen, weil die Erinnerung rechtzeitig ankommt. Weniger manueller Aufwand im Kundenservice, weil der Versand automatisiert ist.

Und das alles auf einem Kanal, der bereits eingerichtet ist, weil er für Zählerstandsmeldungen schon genutzt wird. Kein neues System, keine neue Integration, kein neues Onboarding.

Fazit

MaKo per WhatsApp ist keine Zukunftsmusik, es ist der logische nächste Schritt für Stadtwerke, die WhatsApp bereits für Zählerstandsmeldungen einsetzen. Derselbe Kanal, neue Richtung. Und ein deutlicher Schritt weg von Brief und Warteschleife, hin zu Kommunikation, die tatsächlich ankommt.

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Jaroslava Gitner

Sales Analyst

Bereits während meines Studiums habe ich mich für datengetriebene Kommunikation und neue Technologien begeistert. Bei Springboard habe ich die Möglichkeit gefunden, diese Leidenschaft mit einem klaren Ziel zu verbinden: Innovation in der Energiebranche erlebbar zu machen. Als Sales Analystin arbeite ich an der Schnittstelle zwischen Vertrieb, Marketing und Produkt – und mache komplexe Inhalte greifbar. Ob in unseren SpringNews oder im direkten Kundenkontakt: Ich glaube an verständliche Kommunikation und daran, dass gute Lösungen auch erklärt werden wollen.

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